Vielleicht war der Schnee zu greifbar, und statt das Regnen zu beobachten, es war leichter, nur das weisse Meer anzuschauen. Natürlich waren wir ´unendlich´ bis zum Ende, und das Ende kam rechtzeitig, verloren irgendwo - trotzdem liess die zwölfte Stunde uns, die Kleinigkeiten zu bemerken, die Konsequenzen umzubenennen, die Herzen weiss zu malen, und dafür bin ich vielleicht ja dankbar.
´Es gibt ein Glück, das ohne Reu´ ist eine meiner Lieblingsspruche, da ich festgestellt habe, die Wahrheit nur eine weitere Entwicklung der Vorstellung ist. Darum bin ich enttäuscht davon, dass ich kein solches Gefühl noch in mir gefunden habe. War ich nicht kräftig genug, oder viel zu schwach, um mein Ziel zu erreichen, und zwar ein solches Glück zu ergreifen? Das habe ich mehrmals ihn gesagt, und ihn gezwungen dazu, mir dabei zu helfen. Aber solche Ziele sind vielleicht für leichtere Köpfe.
Und er schaute mich an, obgleich ich seine Augen fürchterlich fand und ihn es gesagt hatte, und er lächelte für uns beide, denn meine Kraft war einer anderen Art zum Punkt, und er versuchte, mich zu flüstern, ´Deine Augen finde ich schreklich zu treffen, nun finde ich es leichter, den Himmel zu überschwemmen, als deinem Blick wiederzustehen.´
Und er schaute mich weiter an, und ich lächelte endlich, aber sagte nichts - und er kam zu mir, leise wie der Schnee, und flüsterte noch mal: ´Du bist nicht warm genug, um kalt zu sein,´ und verliess mich.
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